Schlagwort: Zwiebel

O’zapft is! Bayrischen Obatzda selber machen

O’zapft is! Bayrischen Obatzda selber machen

Vom Oktoberfest kann man halten was man mag – die einen sehen es als unverzichtbaren Bestandteil des bayrisches Kulturgut, andere sehen im Oktoberfest vor allem ein einiziges Massenbesäufnis mit schlechter Musik und betrunkenen Touristen aus der ganzen Welt. Eines ist jedoch unstrittig: mit dem alljährlichen…

Spargel-Flammkuchen mit Blauschimmelkäse und roten Zwiebeln

Spargel-Flammkuchen mit Blauschimmelkäse und roten Zwiebeln

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Rotkohlsuppe

Rotkohlsuppe

Wir essen Rotkohl schon alleine wegen der Farbe so gerne. Heute haben wir ein weiteres leckeres Rotkohl-Rezept, das wir mit euch teilen möchten. Diesmal gibt es das Wintergemüse in Form einer Suppe. Klingt zuerst vielleicht etwas ungewöhnlich, schließlich kommt Rotkohl meistens als klassische Braten-Beilage auf den Teller. Allerdings lässt sich noch viel mehr mit dem leckeren Blaukraut anfangen. Probiert es einfach mal aus, die Rotkohlsuppe schmeckt hervorragend und sieht nebenbei auch noch toll aus.

Zutaten

1/2 Kopf Rotkohl
1 große Zwiebel
1 Becher Schmand
3 EL (Himbeer-)Essig
Butter(schmalz)
1/2 l Gemüsebrühe
Pfeffer (frisch gemahlen)

Zubereitung: Die äußeren Blätter des Rotkohlkopf entfernen, den Strunk keilförmig herausschneiden und den Kohl in kleine Stücke schneiden. Die gehackte Zwiebel in Butter oder Butterschmalz dünsten, den Rotkohl hinzugeben und ein paar Minuten mit dünsten. Danach den Rotkohl mit Himbeeressig (er gibt dem Rotkohl eine schöne fruchtig-saure Note, es geht aber auch anderer Essig) ablöschen und mit 1/2 Liter Gemüsebrühe aufgießen. Anschließend den Rotkohl weich kochen (ca. 45 Minuten).

Den gekochten Rotkohl zusammen mit dem Schmand mit dem Pürierstab oder Standmixer sehr fein pürieren und die Suppe mit Pfeffer und Salz abschmecken. Sollte die Suppe nach dem Pürieren zu dickflüssig sein, einfach noch einen Schuss Wasser hinzugeben. Je nach Geschmack kann die Suppe auch mit Nelken oder Anis verfeinert werden (beides jeweils mitkochen und vor dem Pürieren wieder rausnehmen.)

Die Suppe am besten heiß genießen und mit einem Klecks kaltem Schmand servieren. Reste lassen sich gut am nächsten Tag wieder aufwärmen oder einfrieren. (Wundert euch nicht über den blauen Schaumrand, der sich nach dem Abkühlen bildet, diesen einfach unterrühren.)

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Erbsen Limettenblätter Suppe mit Sweet Chili Garnelen

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Auf einer unserer letzten Asienreisen haben wir auf einem Markt in Bangkok Limettenblätter kennengelernt. Seit dem sind wir geschmacklich wie verliebt in die Blätter der Kaffirlimette. Die kleinen grünen Blätter geben Gerichten durch ihren intensiven Geschmack eine ganz eigene, frische Zitrusnote, die noch mal völlig…

Türkische Köfte für den Grill

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Arepas gefüllt mit Carne Mechada

Arepas gefüllt mit Carne Mechada

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Derzeit verbringen wir den Oktober und halben November in einem kleinen Städtchen auf 600 Metern Höhe am Rande des Teno-Gebirges auf Teneriffa. Aus diesem Grund kochen wir derzeit Gerichte, die durch die lokale Küche inspiriert sind.

Arepas sind Sandwiches aus einem dünnen Maisbrot, die man in fast jeder spanischen Tapas Bar bekommt. Gefüllt werden Arepas mit „Carne Mechada“, gekochtes Rindfleisch mit einer eingekochten Soße aus Tomaten, Zwiebeln, Olivenöl und Thymian. Dazu gibt es reife Avocado und frischen Koriander. Ihr könnt die Arepas aber auch mit allen anderen Zutaten, die ihr mögt und die die Saison gerade hergibt, füllen.

Zutaten

Für das Carne Mechada

500 G Rinderbrust (durchwachsen)
1 Große Zwiebel
2-3 große Tomaten
4 Knoblauchzehen
Frischer Thymian
1 Tasse Espresso
2 kleine rote Paprikaschoten (mittelscharf)
Balsamico Essig
100 ml pürierte Tomaten
Olivenöl
Salz und Pfeffer

Für die Arepas

250 g Arepa Maismehl*
350 ml Wasser
Olivenöl
Salz

Frischer Koriander
1 Avocado

*Arepa Mehl besteht aus vorgekochtem Mais und gibt es im lateinamerikanischen oder spanischen Supermarkt oder für ein paar Euros online zu bestellen.

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Zubereitung: Das Fleisch von beiden Seiten in Olivenöl anbraten. Eine halbe Zwiebel, eine halbe Tomate, sowie zwei Knoblauchzehen, ein paar kleine Zweige Thymian und etwas Salz dazu geben. Das angebratene Fleisch mit Wasser bedecken und mit geschlossenem Deckel für 1 1/2 Stunden köcheln lassen. Für die Farbe des Fleisches und zusätzliche Röstaromen, könnt ihr noch eine Tasse Espresso dazugeben. *

In der Zwischenzeit die restlichen Tomaten, Zwiebeln und die Paprika in kleine Stücke schneiden. Den Knoblauch hacken. Die Zwiebeln mit dem Knoblauch und der Paprika zusammen in Olivenöl andünsten und mit einem Schuss Essig ablöschen. Die Tomaten dazugeben und kurz weiter dünsten. Die pürierten Tomaten und zwei weitere Zweige frischen Thymian dazugeben und die Soße für circa 15 Minuten auf kleiner Flamme einkochen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Das fertige Fleisch kurz abkühlen lassen und mit den Fingern in Faserrichtung zerpflücken. Anschließend das Fleisch mit der eingekochten Soße und etwas von dem Fleischfond vermengen.

Für die Arepas das Maismehl mir dem Wasser und etwas Salz zu einem festen Teig verkneten. Aus dem Teig mit der Hand oder einem Nudelholz kleine (ca. 10 cm groß) Fladen formen und anschließend in etwas Olivenöl auf kleiner Flamme von beiden Seiten goldbraun backen. Damit sie später nicht verfallen sollten sie von außen leicht kross sein.

Die Arepas mit einem scharfen Messer einschneiden und mit dem Fleisch, sowie Scheiben einer reifen Avocado füllen. Die gefüllten Arepas mit frischem Koriander servieren.

* Den Rinderfond auf keinen Fall wegschütten, er eignet sich hervorragend zum Kochen von Suppen oder Soßen und hält sich in einem geschlossenen Glas gut im Kühlschrank (vorher durchsieben).

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Im Frühherbst beginnt die Feigenzeit und die kleinen dunklen Früchte schmecken besonders gut und aromatisch. Wer die Möglichkeit hat, frische und reife Feigen auf dem Wochenmarkt zu bekommen, sollte die Gelegenheit nutzen und gleich ein paar mehr Früchte kaufen, um daraus leckeres Chutney zu machen, das sich eingekocht…